Stecklenberg
- staatlich anerkannter Erholungsort im Harz

Geschichte



Stecklenberg entstand am Fuße der gleichnamigen Burg und der etwas höher gelegenen Lauenburg.
Beide Burgen sind heute Ruinen und können als solche besichtigt werden. Schon im 15. Jahrhundert gab es erste Ansiedlungen im Stecklenberger Raum mit den Orten Haselbeck und Olfesfelde.
Die eigentliche Geschichte des Ortes beginnt aber erst in den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts. Der Ort war Sitz eines eigenen Amtes, das 1815 an den Regierungsbezirk Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen gelangte.
Allerdings wurde Stecklenberg bis 1890 nicht als eigenständiger Ort geführt, sondern gehörte zu der nahe gelegenen Ortschaft Neinstedt. Durch die Entdeckung der Chlor-Kalziumquelle entwickelte sich der Tourismus um 1900 neben dem Obstanbau und der Bierbrauerei zur Haupterwerbsquelle des Ortes.
Die Domäne Stecklenberg befand sich seit 1861 im Besitz der Freiherren von Busche-Streithorst.
Am 23. November 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Stecklenberg nach Thale eingemeindet.